Die Schwachstellen des Körpers effektiv trainieren (Teil 1)

Das Training der Schwachstellen unseres Körpers gehört definitiv zu meinen Lieblingsthemen

Einseitige Belastung im Alltag und oftmals auch immer die gleichen Bewegunsabläufe im Training /Sport führen dazu, dass manche Strukturen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke) überlasten. Wiederum andere zu kurz kommen, abschwächen und demnach zur falschen Bewegungsmustern (Laufen, Springen, Heben, Ziehen, Stoßen etc.) führen. Dies führt über kurz oder lang zur Schmerzen und kann später auch zur Verletzungen hervorrufen.

Teil 1: Untere Extremitäten

Fußlängsgewölbe:

Das sich zwischen Vorfuß und Ferse spannende Längsgewölbe ist bei vielen eingesunken. Das bringt die Fußstatik durcheinander und nimmt dem Körper einen wichtigen Stoßdämpfer. Etliche Probleme wie Knieschmerzen, Plattfüße, Hallux valgus sind auch im fehlenden Quergewölbe begründet. Barfußlaufen sowie gezielte Übungen verändern die Fußform und schaffen die notwendige Stabilität.
Tipp: Einlagen und stabile Schuhe schaffen nicht unbedingt Abhilfe, denn sie übernehmen zwar die notwendige Stützfunktion, lassen jedoch gleichermaßen auch die Fußmuskulatur verkümmern.

Becken/Hüfte:

Bei manchen Muskeln ist nicht das Problem, dass sie zu schwach sind, sondern dass sie permanent angespannt sind und somit verspannen oder verkürzen. Bsp. der Piriformismuskel im Becken oder der Hüftbeuger. Langes, einseitiges Sitzen im Büro oder im Auto lässt ihn verkrampfen. Dadurch kommt der benachbarte Ischiasnerv unter Druck. Ein verkürzter Hüftbeuger führt zur Fehlstellungen und Schmerzen in der LWS. Dehn- und Mobilitätsübungen sind eine sinnvolle Maßnahme.

Gesäßmuskeln:

sind nicht nur dazu da, den Po knackig aussehen zu lassen. Gerade mittlerer und kleiner (medius/minimus) werden gebraucht, um das Becken beim Gehen und Laufen zu stabilisieren. Sonst würde es beim Laufen ständig abkippen. Dies führt zur Leistungseinbußen und kann zur Schmerzen im Knie u. Hüftbereich führen.

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